Stephan Huber zu Gast bei der Expertentagung „Schulreform durch Vernetzung“ der Stiftung Mercator
Zur ersten Mercator
Bildungskonferenz, die die Stiftung Mercator in Kooperation mit dem Institut
für Schulentwicklungsforschung (IFS) durchführte, trafen sich am 27. und 28.
März rund 40 internationale Experten aus der Wissenschaft, Politik und
Zivilgesellschaft in der Essener Stiftung, darunter auch Stephan Huber vom IBB.
Ziel der Konferenz war es,
den aktuellen Forschungsstand zu schulischer Netzwerkarbeit als Grundlage für
die Gestaltung konkreter Praxis abzubilden. Die Frage nach Vernetzung als
schulisches Reformelement thematisierte zum Einstieg in die Konferenz der Bildungsjournalist
Reinhard Kahl. Am zweiten Konferenztag sprachen Experten aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz über den „state of the art“ zu schulischer
Netzwerkarbeit in der Erziehungswissenschaft und zeigten Reformbeispiele in den
jeweiligen Ländern auf. Unter anderem diskutierten Prof. Dr. Rudolf Tippelt,
LMU München, Prof. Dr. Herbert Altrichter, Universität Linz, und Prof. Dr. Jörg
Sydow, FU Berlin. Dabei ging es primär um regionale Sprachbildungsnetzwerke,
die Rolle von Netzwerken bei der Verbreitung von Innovationen, über
Wissensdynamiken in schulischen Netzwerken und international vorbildliche
Praxis. In einer zweiten Session am Nachmittag wurde die „Netzwerkforschung“
aus multidisziplinärer Perspektive beleuchtet.
Treffen des Teams für Führungskräfteentwicklung in Thüringen
Am 26. März fand an der
Universität Erfurt ein halbtägiges Treffen des Teams für
Führungskräfteentwicklung in Thüringen statt. Neben Vertretern des IBB, Stephan
Huber, Falk Radisch und Nadine Schneider, waren vier Mitarbeiterinnen der
Führungskräfteentwicklung/Schulleiterfortbildung in Thüringen am ThILLM, Dr.
Annerose Kropp, Martina Pleuse, Gabriele Pollack und Marion Tröster, anwesend.
Zentrales Thema des Treffens
war diesmal die Planung der wissenschaftlichen Prozessevaluation der Thüringer Führungskräfteentwicklung
durch das IBB. Zudem wurde von den Erfahrungen und den überaus positiven
Evaluationsergebnissen im „Netzwerk Erfurter Schulen“, das Stephan und Nadine
Schneider begleiten, berichtet.
Fortschreibung im Netzwerk Erfurter Schulen im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2008/09 sowie im Schuljahr 2009/10
Am 26.3. trafen sich die Mitglieder des Netzwerks Erfurter Schulen an der Universität Erfurt und verabschiedeten gemeinsam die Konzeption zur Fortschreibung des Netzwerks im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2008/09 sowie im Schuljahr 2009/10.
In der Fortschreibung soll das Motto „reich und knapp“ zentral sein. Im Mittelpunkt steht eine noch stärkere Vernetzung zwischen allen Beteiligten, den Schulen, dem Staatlichen Schulamt Erfurt, dem Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie (IBB) der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) Zug in Kooperation mit der Forschungsgruppe Bildungsmanagement im Zentrum für Lehr-, Lern- und Bildungsforschung (ZLB) der Universität Erfurt sowie den weiteren Partnern im Unterstützungssystem, insbesondere dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM). Mit dieser Vernetzung soll erreicht werden, dass aktuellen Bedarfen Rechnung getragen wird, indem der gemeinsame Erfahrungsschatz sowie weitere Unterstützungsangebote genutzt und daraus Lösungsansätze gemeinsam entwickelt werden. Damit kann es zu einem effektiven und effizienten Transfer in die schulische Praxis kommen, die Schulentwicklung begleitet und die Nachhaltigkeit sicher gestellt werden.
Insgesamt werden vier feste Ganztagsveranstaltungen im Plenum angeboten. Diese sollen an unterschiedlichen Orten/Schulen aus dem Netzwerk stattfinden. Damit wird dem Wunsch Rechnung getragen, einander noch besser kennenzulernen und die jeweiligen Bedingungen vor Ort besser einschätzen zu können. Auch unser bisheriger Gastgeber, die Walter-Gropius-Schule, würde damit eine Entlastung erfahren. Im Mittelpunkt der Ganztagsveranstaltungen stehen weiterhin Fortbildungsthemen (Information, Wissen), kombiniert mit der Arbeit in Arbeitsgruppen sowie in den Schulteams. Damit soll der Theorie-Praxis-Transfer noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
Neben den Ganztagesveranstaltungen mit Fortbildung, Arbeit in den Arbeitsgruppen und im Schulteam, können weiterhin alle bisherigen Unterstützungsangebote von den NES-Schulen kostenneutral abgerufen werden:
- Literatur und Arbeitsmaterialien zum Selbststudium,
-kollegiale Beratungen, Coachings und Moderationen,
-Gesprächsrunden mit unterschiedlichen Persönlichkeiten (Kaminabende),
-Hospitationen,
-Wissensmanagement (anstelle von Portfolio): eine virtuelle Lernumgebung als Unterstützung.
Zudem gibt es im Schuljahr 2009/10 zwei zusätzliche Angebote:
1.Teilnahme am Schulleitungssymposium (SLS) 2009 in Zug
Die Fortschreibung des Netzwerks Erfurter Schulen erfolgt mit der gleichen Teilnehmergruppe, die seit dem Jahr 2007 im Netzwerk intensiv zusammenarbeitet.
Beiträge des IBB zur AEPF 2009 in Landau
Das IBB war zur 72. Tagung
der Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung (AEPF) vom 23. bis
25.03. an der Universität Koblenz-Landau mit insgesamt drei Beiträgen
vertreten. Gleichzeitig tagten die Kommission für Bildungsorganisation,
-planung, -recht (KBBB) sowie die Sektion "Empirische
Bildungsforschung" in der Deutschen Gesellschaft für
Erziehungswissenschaft (DGfE).
Im Symposium "Kooperation
zwischen Lehrkräften – zwischen Anspruch und Alltag" übernahm Stephan Huber die Moderation. Einen
Beitrag lieferte hier unter anderem Frederik
Ahlgrimm zum Thema „Gestaltung von Schule und Kooperation – Ergebnisse zu
Organisationstheorie und Schulmanagement“. Diskutantin war Cornelia Gräsel
(Universität Wuppertal).
Daneben waren die
Mitarbeiter des IBB mit zwei Einzelbeiträgen vertreten:
-Stephan Huber, Falk Radisch, Tobias Feldhoff, Nadine
Schneider: Wirksamkeit von
Lehrerfortbildung – ein Rahmenmodell zur theoriegleiteten empirischen Forschung
und Evaluation,
-Tobias Feldhoff, Stephan Huber, Falk Radisch: Empirische Untersuchung von Steuerungsstrukturen im
Mehrebenensystem Schule – Eine Governance-Studie zum Umgang mit Herausforderung
in der Steuerung eines Schulsystems in der Schweiz.
Fortbildung des Bezirksausschuss Küssnacht
Die Meldung erfolgt in Kürze.
Teilnahme an der DGfE-Tagung „Organisation und Beratung“
Vom
12. bis 13. März fand an der Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit
dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung die 2. Tagung der AG „Organisationspädagogik“
der Sektion Erwachsenenbildung in der Deutschen Gesellschaft für
Erziehungswissenschaft (DGfE) zum Thema „Organisation und Beratung“ statt.
Nadine Schneider, freie Mitarbeiterin des IBB und Mitverantwortliche im Projekt
„Beratung im schulischen Kontext“, war Teilnehmerin der Tagung.
Ziel der Tagung ist es, die
Etablierung eines ausdrücklich organisationspädagogischen Diskurses zu
verstärken, bei dem die Beratung in und von Organisationen als Unterstützung
individueller, kollektiver und organisationaler Lernprozesse und damit als
originär pädagogische Praxis wahrgenommen wird.
Neben 5 Parallelforen zu den
Themen:
-Organisationsinterne Beratung
-Professionelle Beratung in und von Organisationen
-Beratungsorganisationen
-Evaluation der Beratung in und von Organisationen
-Zum Verhältnis von (Organisations-)Forschung und (-)Beratung
griffen vor allem die drei
Plenumsvorträge das Interesse der ca. 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf:
-Organisation und Beratung: Funktionsgrammatiken und pädagogische Zugänge
(Prof. Dr. Rainer Zech, ArtSet® Hannover),
-Beratung individueller, kollektiver und organisationaler Lernprozesse –
Herausforderungen für Theorie, Empirie und Professionalität (Prof. Dr.
Christiane Schiersmann, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg),
-Pädagogische Organisationsberatung lehren und lernen: Erfahrungen,
Reflexionen und Desiderate (Prof. em. Dr. Ewald Johannes Brunner).
Die
AG „Organisationspädagogik“ hat sich aus der Erkenntnis konstituiert, dass ein
Zuwachs pädagogischen Wissens über Organisationen als Lernfelder, über
organisationales Lernen und über Möglichkeiten der Unterstützung organisationalen
Lernens dringend erforderlich ist.
MAS Schulmanagement: 3. Tag des Moduls „Forschungs- und Evaluationsmethoden“
Die Meldung erscheint in Kürze.
Akademie „Dimensionen guter Schule“ des Studienkollegs der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
Vom 5. bis 7. März fand in Friedrichsdorf bei
Frankfurt am Main die Akademie „Dimensionen guter Schule“ des Studienkollegs der Stiftung der Deutschen Wirtschaft mit einer
ausgewählten Gruppe Studierender statt. Die Moderation übernahm neben Stephan
Huber und StDin Sigrid Hader-Popp auch Dr. Hanja Hansen.
Im Mittelpunkt der Akademie steht der Austausch mit
anderen zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern über Schulart- und Fächergrenzen hinweg
sowie mit Wissenschaftlern, erfahrenen Schulpraktikern und Persönlichkeiten aus
anderen gesellschaftlichen Bereichen.
Stephan Huber stellte den Studierenden aktuelle
Forschungsergebnisse aus der Schulforschung vor. Zusammen mit ihm und Sigrid
Hader-Popp gestalteten sie Werkstätten, in den einzelne Dimensionen guter
Schule intensiver bearbeitet wurden. Unter der Moderation von Hanja Hansen
„spielten“ die Studierenden das „Planspiel über Schulentwicklung:
SysTeamsChange“ und erlebten hautnah die verschiedenen Phasen in
Veränderungsprozessen.
Mit dem Studienkolleg sollen Lehramtsstudierende
gefördert werden, und zwar aus dem Wissen heraus, dass Lehrkräfte die
Schlüsselpersonen für das Gelingen von Schule, für ihre Qualität und
Entwicklung sind und dazu eines hohen Maßes an Professionalisierung brauchen.
Kick-Off-Veranstaltung mit der ersten regulären Teilnehmergruppe des MAS Schulmanagement
Die Meldung erscheint in Kürze.
MAS Schulmanagement: 2. Tag des Moduls „Forschungs- und Evaluationsmethoden“
Die Meldung erscheint in Kürze.
Stephan Huber zu Gast bei „Pädagogische Führung“
Stephan Huber war am 28.
Februar in Köln im Rahmen einer Expertentagung zum Thema „Megatrends Bildung“
Gast der Herausgeber der Zeitschrift „Pädagogische Führung“. Damit war er der
Einladung von Verlag Wolters Kluwer (Luchterhand & CarlLink) gefolgt.
Kernindikatorenprojekt ch-x: Präsentation des Zwischenberichts vor dem Wissenschaftlichen Beirat
Am 25.2. präsentierte Carmen Baumeler den Zwischenbericht ch-x vor dem
Wissenschaftlichen Beirat ch-x in Oberentfelden. Der Zwischenbericht erschien
im Dezember 2008.
MAS Schulmanagement: 1. Tag des Moduls „Forschungs- und Evaluationsmethoden“
Die Meldung erscheint in Kürze.
Herausgebertreffen von PraxisWissen SchulLeitung
Am 16. Februar fand erneut ein
Herausgebertreffen
des Loseblattwerks und
Online-Angebots „PraxisWissen
SchulLeitung: Basiswissen und Arbeitshilfen zu den zentralen Handlungsfeldern
der Schulleitung“in Frankfurt am Main statt.
Beitrag zum Netzwerk Erfurter Schulen im Sammelband „Schulische Vernetzung. Eine Übersicht zu aktuellen Netzwerkprojekten“
Unter dem Titel „Netzwerk Erfurter Schulen (NES) - Professionalisierung schulischer Akteure und Schulentwicklung durch Kooperation“ erschien kürzlich ein Beitrag von Stephan Huber und Nadine Schneider im Sammelband „Schulische Vernetzung. Eine Übersicht zu aktuellen Netzwerkprojekten“, herausgegeben von Nils Berkemeyer, Harm Kuper, Veronika Manitius, Kathrin Müthing im Waxmann-Verlag.
Der Beitrag fokussiert die Beschreibung der zentralen Projektidee des kooperationsfördernde Schulnetzwerks, einem „Qualifizierungs- und Unterstützungsangebot für pädagogische Führungskräfte eigenverantwortlicher Schulen“, an dem 15 Schulen in der Stadt und Region Erfurt beteiligt sind. Neben der theoretischen Einbettung in die aktuelle fachwissenschaftliche Diskussion werden empirische Befunde zum Projekt vorgestellt.
Der Sammelband berichtet hinsichtlich der Vernetzungsaktivitäten von Schule über eine Vielzahl von Projekten. Die Idee dazu entstand im Rahmen eines Symposiums zu schulischen Netzwerken auf der AEPF 2008 in Kiel, an der auch Stephan Huber teilnahm.
Anfang des Jahres ist das „Handbuch für Steuergruppen: Grundlagen für die Arbeit in zentralen Handlungsfeldern des Schulmanagements“ im Verlag Wolters Kluwer Kluwer (Luchterhand/Carl Link) erschienen.
Herausgeber ist Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber, Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie (IBB), Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) Zug.
Die Zielgruppen des Handbuchs sind Schulleitungen/Schulleitungsteams, Steuergruppenmitglieder, Lehrerinnen und Lehrer, Personen aus Schulaufsicht und Schulverwaltung.
Mit kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Schule werden Steuergruppen für die Qualität und Entwicklung der Schule und des Unterrichts immer bedeutsamer. In ihrem Engagement für die Schulentwicklung übernehmen sie wichtige Aufgaben in Handlungsfeldern des Schulmanagements. Die Arbeit der schulischen Steuergruppen ist vielfältig. Sie beinhaltet u.a.
-die Initiierung und Umsetzung einzelner pädagogisch-didaktischer Projekte
-das Erstellen und Fortschreiben des Schulprogramms
-die Planung und Koordinierung schulspezifischer Fortbildung
-die Durchführung oder Nutzung von Evaluationen im Rahmen des Qualitäts- und Schulentwicklungsmanagements der Schule.
Namhafte Autorinnen und Autoren stellen diesen kollegiumsinternen Impuls- und Koordinationsgruppen komprimiertes, gut aufbereitetes Wissen und vor allem wissenschaftsbasiert gewonnenes, konkret anwendbares Handwerkszeug im Umfang von knapp 500 Seiten zur Verfügung, das die Arbeit der Steuergruppen in zentralen Handlungsfeldern des Schulmanagements unterstützt.
Kombi-Workshop am IBB und Whole Staff Meeting in Realp
Am 5. und 6. sowie am 9. und
10. Februar fanden am IBB diverse Projekt- bzw. Arbeitstreffen sowie Workshops
statt. In der Mitte dieses „Workshopmarathons“ verbrachten die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des IBB am 7. und 8. Februar ein gemeinsames Winterwochenende
in Realp.
In den Workshops wurden die
Hauptprojekte vorgestellt und diskutiert:
-Kompetenzprofil
Schulmanagement: KPSM
-Kriterien für den
Berufserfolg von pädagogischen Führungskräften
-Veränderungsprozesse in
der Schule und die Rolle der Schulleitung
-Theorie der
Schulleitung
-Theorien der
Organisation und Führung (Buchprojekt)
In den Projekten „Kriterien
für den Berufserfolg von pädagogischen Führungskräften“ und „Theorie der
Schulleitung“ standen eine Bestandsaufnahme der und ein Feedback zur bisherigen
Arbeit sowie die weitere Planung im Mittelpunkt. In den Projekten „Kompetenzprofil
Schulmanagement: KPSM“, „Veränderungsprozesse in der Schule und die Rolle der
Schulleitung“ sowie in dem Buchprojekt „Theorien der Organisation und Führung“
wurde an der Theorie und den bisherigen Forschungsergebnissen weitergearbeitet.
Ein Highlight der
arbeitsintensiven Tage war zweifelsohne das gemeinsame Winterwochenende in
Realp in der Zentralschweiz. Pünktlich mit unserer Ankunft am Freitagabend im
Gemeindehaus in Realp auf ca. 1500 Höhenmetern fing es kräftig an zu schneien,
so dass Straßen und Skipisten aufgrund von Lawinengefahr gesperrt waren. Diesen
winterlichen Verhältnissen trotzte das IBB mit Winter- und Schlittenwanderung
inklusive Schneebaden, gemeinsamem Kochen und unterhaltsamen Scharadespielen
bis in die Nacht.
Vorstand der Vereinigung von Schulleiterinnen und Schulleitern in Baden-Württemberg e.V. zu Gast am IBB
Am 30. Januar begrüßte
Stephan Huber Vertreter des Vorstands der Vereinigung von Schulleiterinnen und
Schulleitern in Baden-Württemberg e.V. (VSL) am IBB.
Die VSL entstand 1981 als
Initiative von Schulleiterinnen und Schulleitern aus den Schulamtsbezirken
Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Nach zunächst lokaler Verbreitung ist die VSL
heute mit 540 aktiven und ca. 70 Mitgliedern im Ruhestand die größte
Interessenvertretung von Schulen leitenden Führungskräften in Deutschland. Mit
den jährlichen Schulleitertagen sollen die Interessen eines neuen Berufsstandes
in der Bildungspolitik artikuliert werden.
Auswertungsworkshop im Projekt “Eidgenössische Jugendbefragungen, Kernindikatorenprojekt ch-x“
Am 26.1. fand in Zug ein Workshop zur Diskussion der Ergebnisse des Pretests (n=227) statt, der im Dezember 2008 in verschiedenen schweizerischen Rekrutenzentren durchgeführt wurde. Aufgrund einer ersten Zeitmessung im Pretest wurde der Fragebogen substantiell gekürzt.
In den weiteren Workshops am 11.2. und 10.3. in Bern wird der Fragebogen weiter gekürzt, überarbeitet sowie die Übersetzungsqualität auf Italienisch und Französisch geprüft.
Der überarbeitete Fragebogen wird im Matrixdesign ab April 2009 in einer grossen Pilotstudie (n=1000) in verschiedenen schweizerischen Aushebungszentren eingesetzt.
Kompetenzprofil Schulmanagement (KPSM): Veranstaltung in Jena
Die Meldung erscheint in Kürze.
Klausursitzung des Teams für Führungskräfteentwicklung in Thüringen
Am 22. und 23. Januar fand in Erfurt die Klausursitzung des Teams für Führungskräfteentwicklung in Thüringen statt. Neben Stephan Huber, gleichzeitig Mitglied der Steuergruppe (strategische Führung) der Koordinierungsstelle für Führungskräfteentwicklung des Thüringer Kultusministeriums (TKM) und des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) sowie Verantwortlicher für die wissenschaftliche Begleitung der Führungskräfteentwicklung in Thüringen, waren auch die Mitarbeiterinnen der Führungskräfteentwicklung/Schulleiterfortbildung in Thüringen am ThILLM Kerstin Lüder, Martina Pleuse, Gabriele Pollack und Regina Schlegelmilch anwesend. Themen des Treffens waren die Ausgestaltung und Umsetzung der wissenschaftlichen Begleitung sowie Aspekte der Qualitätssicherung.
Erste NES-Veranstaltung in diesem Jahr zum Thema Schulinterne Lehrerfortbildung
Am 22. Januar fand die erste Plenumsveranstaltung im Netzwerk Erfurter Schulen (NES II) in diesem Jahr statt. Sie stand unter dem Motto "Schulinterne Lehrerfortbildung: Fortbildungskonzeption, Gelingensbedingungen, Nachhaltigkeit, Lehrermotivation".
Nach dem spielerischen und sehr kurzweiligen Einstieg mit den Übungen "Bauklötze" und "Der Künstler und sein Fälscher" zum Thema (Einweg-)Kommunikation referierte Stephan Huber zu Grundlagen des Personalmanagements und zeigte dessen verschiedene Aufgabenfelder auf. Damit verortete er das Fortbildungsthema "Schulinterne Lehrerfortbildung" theoretisch.
Im Anschluss berichteten die Teilnehmer von persönlichen Erfahrungen und den Erfahrungen aus ihren Schulen, die bzgl. Lehrerfortbildung gemacht wurden. Diese Diskussion war sehr interessant, da theoretische Annahmen und empirische Forschungsbefunde zum Thema mit den Erfahrungen aus der Praxis verknüpft werden konnten.
Am Nachmittag stellte Nadine Schneider in ihrem Vortrag den Prozess der schulinternen Fortbildungsplanung vor. Hilde Dötsch und Antje Großheim vom Schulamt Erfurt berichteten über Unterstützungsmöglichkeiten, die die Schulaufsicht in Erfurt den Schulen bei Fort- und Weiterbildungen bietet. Eine Möglichkeit ist das Projekt "KOMpetENT - Kompetenzentwicklung am Arbeitsplatz", das Lernprozesse begleitet und die Kompetenzentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern unterstützt.
Kernindikatorenprojekt ch-x: Präsentation des Fragebogens vor der außerparlamentarischen Kommission
Am 21.1. präsentierten Stephan Huber und Carmen Baumeler den Fragebogen des Kernindikatorenprojekts ch-x vor der außerparlamentarischen Kommission. Im Ergebnis der anschließenden Besprechung wurde der Fragebogen in seiner Entwurfform vorläufig genehmigt.
Mitwirkung an der Schulleiterausbildung der PHZ Zürich
Stephan Huber wirkte am 20. und 21. Januar an der Schulleitungsausbildung im Kanton Zürich mit.
Der Weiterbildungsstudiengang „Führen einer Bildungsorganisation“ ist ein Zertifikatslehrgang (ZLG) der Pädagogischen Hochschule Zürich. Den Teilnehmenden, (zukünftigen) Führungskräften im Bildungsbereich wird ein Grundlagenwissen zur Führung von Bildungsorganisationen bzw. Schulen vermittelt. Sie erhalten kompakte, theoretisch fundierte Einblicke in die verschiedenen Führungsaufgaben sowie ein kompetenzorientiertes Training und sie werden zu kognitiver Flexibilität und zu reflektiertem Führungshandeln angeregt.
Stephan Huber Mitherausgeber des „Journals for Educational Research online“
Seit kurzem ist Stephan Huber Mitherausgeber des „Journals for Educational Research online“. In der Zeitschrift „Journal for Educational Research online“ bzw. „Journal für Bildungswissenschaft online“ werden empirische und theoretische Beiträge aus verschiedenen Disziplinen und Feldern der Bildungsforschung publiziert.
Weitere Herausgeber sind:
-Prof. Dr. Rolf Becker, Universität Bern
-Prof. Dr. Oliver Böhm-Kasper, Bergische Universität Wuppertal
-PD Dr. Martin Bonsen, Bergische Universität Wuppertal
-Prof. Dr. Wilfried Bos, Institut für Schulentwicklungsforschung
-Prof. Dr. Wolfgang Böttcher, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Philosophische Fakultät
-Prof. Dr. Hartmut Ditton, Ludwig-Maximilians-Universität München
-Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Bergische Universität Wuppertal
-Prof. Dr. Olaf Köller, Humboldt-Universität zu Berlin
-Prof. Dr. Sabine Krolak-Schwerdt, Université du Luxemburg
-Prof. Dr. Harm Kuper, Freie Universität Berlin
-Prof. Dr. Katharina Maag Merki, Universität Zürich
-Prof. Dr. Romain Martin, Université du Luxemburg
-Prof. Dr. Florian Müller, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
-Dr. Stefanie van Ophuysen, Bergische Universität Wuppertal
-Prof. Dr. Jost Reinecke, Universität Bielefeld
-Prof. Dr. Kerstin Schneider, Bergische Universität Wuppertal
-Dr. Claudia Schuchart, Bergische Universität Wuppertal
-Dr. Wolfram Schulz, ACER, Australian Council for Educational Research
-Prof. Dr. Birgit Spinath, Universität Heidelberg
-Prof. Dr. Petra Stanat, Freie Universität Berlin
-Prof. Dr. Andreas Voss, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
-Prof. Dr. Horst Weishaupt, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
-Prof. Dr. Ludger Wößmann, Ludwig-Maximilians-Universität München
-Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia, Johannes Gutenberg-Universität Mainz