Herausgebertreffen von PraxisWissen SchulLeitung

In Frankfurt trafen sich die Herausgeber des Loseblattwerks und Online-Angebots „PraxisWissen SchulLeitung“ Adolf Bartz, Jürgen Fabian, Stephan Huber, Carmen Kloft, Hajo Sassenscheidt. Herr Schreiner, Leiter des Amtes für Volks- und Sonderschulen der Stadt Nürnberg und Lehrbeauftragter für interkulturelle Pädagogik an verschiedenen Universitäten, wurde neu im Herausgeberkreis aufgenommen. Er ist weiterhin Ausländerbeauftragter des Bayrischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, BLLV, und Mitglied in vielen bildungspolitischen Gremien. Auf der Tagesordnung des Treffens standen die Auswahl zukünftiger relevanter Themen und die Besprechung der nächsten Ausgaben.
Weitere Informationen zu PraxisWissen SchulLeitung (Wolters Kluwer Deutschland mit den Marken Luchterhand und Carl Link) unter: http://praxiswissen-schulleitung.de/public1/pwsl/home.nsf/startwa?OpenFrameset
Tagung „Accountability“ in Berlin

Auf der am 24. und 25. Juni
stattgefundenen internationalen Tagung „Changing Educational Accountability in
Europe“ des Wissenschaftszentrum
für Sozialforschung Berlin (WZB) hielt Stephan
Huber zusammen mit seiner norwegischen Kollegin Guri Skedsmo (Section of
Educational Leadership, Faculty of Education, University Oslo) einen Vortrag
zum Thema „Complexity, Contextuality, Continguency – Contradictions within the
field“.
Weitere ReferentInnen und
Themen der Tagung:
New Governance Systems in Schools: Pioneering for
other Social Policy Sectors?
Chair: Dr Rita Nikolai, WZB
Lost
in Translation: was the Reform of Schools in England a Good Model for the Reform
of Hospitals?, Professor Gwyn Bevan, Department of Management, London School of
Economics, UK
Performance
Indicator Regimes: a Wolf in Sheep’s Clothing?, Professor Wouter van Dooren, University of Antwerp, Belgium
New Accountability Mechanisms in the United States:
Learning from International Comparisons?
Chair: Dr. Kathrin Leuze, WZB
Learning
from the U.S. Experience:
the Challenge of Holding Schools Accountable for Student Performance, Professor
Daniel Koretz, Faculty of Education, Harvard
University, USA
Accountability
in a Federal System: Implementing no Child Left Behind in Chicago,
Dr. Benedicte Robert, Sciences Po, Paris,
France
Assessment and Evaluation in Theory and Practice:
National Cases
Chair:
Professor Heike Solga, WZB
A
Sisyphean Task. Evaluation and Accountability in Italian Higher Education,
Professor Giliberto Capano, Department of Politics, University of Bologna,
Italy
Educational
Reforms - ‚Research-based Policy´ as an Ideology, Professor Gayil Talshir,
Department of Political Science, Hebrew University of Jerusalem, Israel
Leadership
and Management of Education
Chair:
Professor Pascale Laborier, Research Centre Marc Bloch, Berlin
Complexity,
Contextuality, Continguency – Contradictions within the field, Professor Stephan Huber, Institute for Management and
Economics, Teacher Training University if Central Switzerland (PHZ) Zug with Guri
Skedsmo, Section of Educational Leadership, Faculty of Education, University
Oslo
Le
modernisme organisationnel et ses implications politiques. Réflexions à partir
du cas francais et d´une comparaison européenne, Professor Lise Demailly, Department
of Sociology, USTL Lille 1, France
Special
Closing Session
Chair: Professor Stephan Leibfried, ‘Transformations
of the State’ Collaborative Research Centre 597, University of Bremen
High
Stakes Testing, Accountability and Market-orien- ted reforms: Incentives and Consequences
in English Schools, Professor Anne West, Department
of Social Policy, London School of Economics, UK
Workshop im Projekt „Beratung im schulischen Kontext“: Modell zur Differenzierung und Systematisierung verschiedener Beratungsformate
In einem zweitägigen Workshop im Projekt „Beratung im schulischen Kontext“ wurde das von Stephan Huber, Nadine Schneider und Sigrid Hader-Popp entwickelte Modell zur Differenzierung und Systematisierung verschiedener Beratungsformate diskutiert und ergänzt. Das Modell dient der Orientierung und versucht, verschiedene Beratungsformate zu integrieren und damit Gemeinsamkeiten zu bestimmen: Welche Aspekte sind in jeder Beratung zu finden? Was sind über alle Beratungsformate hinweg grundlegende Merkmale von Beratung? Welche Elemente können allgemein bei einer Beratungstätigkeit beschrieben werden?
Im ersten Teil wurden derartige Elemente bestimmt: Beratungssuchender, Anlass, Ziel, Kontext, Berater, Fit/Passung zwischen Beratungssuchendem und Berater, methodisches Setting der Beratung und Beratung als Prozess. Im zweiten Teil wurden dann diese Elemente auf die schulische Praxis übertragen und, ausgehend von den verschiedenen Akteursgruppen, verschiedene Beratungskonstellationen beschrieben und analysiert sowie kritisch diskutiert, auch bzgl. der Wirksamkeit oder der vorliegenden Rahmenbedingungen.
Der Workshop war der zweite seiner Form im Projekt „Beratung im schulischen Kontext“. Im ersten Workshop wurden theoretische und empirische Forschungsbefunde zum Themenbereich vorgestellt und diskutiert.

Präsentation und Zwischenbilanz der Schulleitungsqualifizierung in Thüringen
Am 13. Juni zogen an der Entwicklung und Umsetzung der „Konzeption des Thüringer Kultusministeriums zur Qualifizierung von pädagogischen Führungskräften in Schulen“ Beteiligte in Bad Berka ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit.
Zu Beginn der Veranstaltung gab Stephan Huber, Mitglied der Steuergruppe (strategische Führung) der Koordinierungsstelle für Führungskräfteentwicklung des Thüringer Kultusministeriums (TKM) und des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) sowie Verantwortlicher für die wissenschaftliche Begleitung der Führungskräfteentwicklung in Thüringen, einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Konzeption. An der Entwicklung maßgeblich beteiligt war im Herbst/Winter 2005/06 eine Expertengruppe mit Vertretern von Schulleitung, Schulaufsicht, Fortbildung, Ministerium und Wirtschaft. Die Veröffentlichung der Konzeption erfolgte im Dezember 2006.
Ziel der Konzeption ist es, die systematische Professionalisierung von pädagogischen Führungskräften in Thüringen sicherzustellen. Die Qualifizierung stellt einen kontinuierlichen Prozess dar, dessen einzelne Phasen aufeinander aufbauen: Orientierungsangebot (1. Phase), Vorbereitende Qualifizierung (2. Phase), Amtseinführende Qualifizierung (3. Phase), Begleitende Qualifizierung (4. Phase). Mittlerweile wurden in der 1. Phase mehr als 550 Teilnehmer qualifiziert. Zurzeit läuft die 2. Phase, zu der sich wiederum knapp 500 Teilnehmer angemeldet haben. Dass die Qualifizierungsangebote von den Thüringer Lehrern und Schulleitern in solch überwältigendem Maß angenommen werden, wurde von den Veranstaltungsteilnehmern als großer Erfolg bewertet. Damit nimmt Thüringen im bundesdeutschen Ländervergleich eine Vorreiterstellung ein. Durch die umfangreichen Bemühungen und die Bereitstellung entsprechender Ressourcen werden in Thüringen Maßnahmen des Personalmarketings und der Personalentwicklung systematisch miteinander verknüpft. Im Sinne einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Konzeption identifizierten die Teilnehmer der Veranstaltung drei zentrale Herausforderungen, die, unter den Prämissen der Akzeptanz und der Machbarkeit, zukünftig stärker in den Blick genommen werden sollten:
- Professionalisierung von Teams im Sinne kooperativer Führung,
- Professionalisierung weitere Funktionsgruppen, wie z.B. Qualitätsagenturen/Staatliche Schulämter, Landesfortbildungsinstitut, Kultusministerium, Unterstützungssystem,
- Vernetzung im System, d.h. neben horizontaler auch vertikale Vernetzung.
Neben Information und Reflexion war ein weiteres Ziel der Veranstaltung, allen an der Entwicklung und Umsetzung der Konzeption Beteiligten einen Dank für die engagierte Arbeit auszusprechen.

Beiratstreffen des Begabtenförderungswerks
Am 12. Juni fand in Berlin das Beiratstreffen des Studienkollegs Begabtenförderung für Lehramtsstudierende der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) statt, an dem Stephan Huber teilnahm. Auf der Tagesordnung standen neben dem Bericht zum derzeitigen Status Überlegungen zur Weiterentwicklung des Studienkollegs.
Beiratsmitglieder sind:
- Hans-Jürgen Brackmann, Generalsekretär und Mitglied des Vorstandes der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
- Günter Gerstberger, Leiter des Programmbereichs Bildung und Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung GmbH
- Bernd Herrmann, Mitglied der Führungskonferenz der Würth-Gruppe
- Dr. Klaus-Dieter Hohr, Leiter Personalentwicklung der Heidelberger Druckmaschinen AG
- Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber, Leiter des Instituts für Bildungsmanagement und -ökonomie an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Zug
- Prof. Dr. Hermann Saterdag, Regierungsbeauftragter für die Reform der Lehrerausbildung, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz
- Birka Schmittke, Schulaufsichtsbeauftragte bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin
- Prof. Dr. Michael Schratz, Leiter des Instituts für Lehrerbildung und Schulforschung an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
- Prof. Dr. Claudia Solzbacher, Lehrstuhlinhaberin für Schulpädagogik an der Universität Osnabrück
- Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
- Cornelia von Ilsemann, Leiterin der Abteilung Bildung beim Senator für Bildung und Wissenschaft in Bremen
Das Studienkolleg – Begabtenförderung für Lehramtsstudierende fördert angehende Lehrerinnen und Lehrer. Nähere Informationen unter: http://www.sdw.org/studienkolleg/ sowie http://www.sdw.org/fileadmin/files/downloads/studienkolleg/Studienkolleg_Faltblatt_01.pdf
Am 12. Juni fand in Berlin das Beiratstreffen des Studienkollegs Begabtenförderung für Lehramtsstudierende der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) statt, an dem Stephan Huber teilnahm. Auf der Tagesordnung standen neben dem Bericht zum derzeitigen Status Überlegungen zur Weiterentwicklung des Studienkollegs

Präsentation der Expertise zu Schulleitung für die Bertelsmann Stiftung
Im Rahmen des ganztägigen Workshops „Professionalisierung von Schulleitung. Stand, Bedarf, Perspektiven“ im Juni in der Repräsentanz der Bertelsmann Stiftung in Berlin stelle Stephan Huber zusammengefasst die Ergebnisse der Expertise „Führungskräfteentwicklung im Schulwesen. Professionalisierungsbedarf von Schulleitungen infolge zunehmender Eigenverantwortung von Schulen“ vor, die für die Bertelsmann Stiftung erstellt wurde.
Eine Expertengruppe mit den Erziehungswissenschaftlern Prof. Dr. Hans-Günter Rolff (Deutschland), Prof. Dr. Lejf Moos (Dänemark) und Prof. Dr. Daniel Muijs (England) sowie Trägern verschiedener einschlägiger Funktionen aus verschiedenen Bundesländern, wie Dr. Bernd Uwe Althaus (Thüringen), Armin Lohmann (Niedersachsen), Cornelia Ilsemann (Hansestadt Bremen) und Staatssekretär Hansjörg König (Sachsen), diskutierten die Zusammenfassungen und die Präsentationen. Die Expertise erfuhr dabei große Zustimmung, sowohl im Hinblick auf das breite Spektrum, das die Bearbeitung abdeckt, wie auch im Hinblick auf die Bearbeitung der Einzelaspekte, also die Tiefe. Die Vorschläge für ein mögliches Engagement der Bertelsmann Stiftung im Bereich Schulleitung wurden sehr gut aufgenommen. Die Diskussion ergab interessante Hinweise darauf, auf welche einzelnen Aspekte bei der konkreten Umsetzung der Vorschläge noch geachtet werden sollte.

Workshop „State of the Art in Educational Management“
Im Rahmen der Kooperation
von Stephan Huber mit Prof. Daniel Muijs, University of Manchester und Guri
Skedsmo, Universität Oslo, fand ein Arbeitstreffen mit Workshop statt.
Für das Projekt mit dem
Arbeitstitel “School Leadership & Management - Mapping theoretical and
empirical research” wurde ein dreistufiges Vorgehen erarbeitet, zu dem eine
Präsentation bei ECER 2008, eine Präsentation bei AERA 2009 und die Herausgabe
eines Edited Journal 2009/10 gehören. Basis stellt eine Literaturrecherche zu
Forschung über die Wirkung von Schulleitung und die Entwicklung von möglichen
Forschungsdesigns, die dem Kontext und der Komplexität von pädagogischen
Organisationen Rechnung tragen.
Schüler der International School Riverside am IBB
Welche Verantwortung hat
eigentlich ein Wissenschaftler für die Verwertung seiner Forschungsergebnisse?
Mit dieser Frage beschäftigten sich acht Schüler der Riverside School, Zug, im
Rahmen eines Deutschprojekts rund um das Theaterstück „Die Physiker“ von
Friedrich Dürrenmatt. Zum Abschluss des mehrwöchigen Projekts besuchte die
Klasse German Native Speakers 2 Anfang Juni die Abteilung Forschung und
Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Zug, wo ihnen
Stephan Huber das Aufgabenfeld und den Arbeitsalltag eines Forschers erläuterte
und die von den Schülern mitgebrachten Fragen beantwortete. Eine Diskussion
über Ethik in der Wissenschaft im Allgemeinen und die Verantwortung eines
Erziehungswissenschaftlers im Speziellen bildeten den Abschluss.
Forschungslunch an der PHZ Zug
Am 18. Juni lud Stephan Huber als Leiter F&E zum Forschungslunch der PHZ Zug ein. Der Forschungslunch ist ein Angebot für die Dozierenden und Studierenden der PHZ Zug, das zwei Mal im Jahr stattfindet. Er bietet die Möglichkeit, über den Mittag, zwischen 12 und 13 Uhr, bei einem kleinen Snack Neuigkeiten aus dem Bereich F&E zu erhalten und Rückfragen zu stellen.
Zum Forschungslunch stellte Priska Sieber in einem Kurzvortrag ein aktuelles Projekt über Nord-Süd-Partnerschaften in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung vor. Darüber hinaus wurden die Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen der Forschungsinstitute überblicksartig informiert.
Workshop im Forschungsprojekt „Eidgenössische Jugendbefragungen, Kernindikatoren ch-X“
Soziologisches Seminar an der Universität Luzern
Im Kolloquium des
Soziologischen Seminars der Universität Luzern hielt Stephan Huber einen
Vortrag über „Führungsforschung im schulischen Kontext – Ambiguität von
pädagogischen Führungskräften“.
Neue Führungsstrukturen Stadtschulen Zug

Im Rahmen einer zentralen Veranstaltung für Schulhausleitende und Lehrpersonen der Stadtschulen Zug konnte das IBB eine Befragung zur Evaluation der neuen Führungsstrukturen der Stadtschulen Zug durchführen.
Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung der Stadtschulen Zug

Im Rahmen der schulinternen Weiterbildung der Stadtschulen Zug referierte Stephan Huber am 23. Mai zu „Kooperation in der Schule: Nutzen und Gelingensbedingungen von Zusammenarbeit“. Kooperatives Lernen ist ein wesentliches Element der Unterrichtsentwicklung. Es fördert die Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, selbstständiges Lernen, Sozial- und Kommunikationskompetenz. Und - professionell und sicher gestaltetes Kooperatives Lernen erzielt im Vergleich zu anderen Lernformen hervorragende Lernergebnisse.
Besuch einer Delegation aus Thailand am IBB
Im Mai war eine Delegation mit ProfessorInnen und DoktorantInnen der
Kasetsart University in Bangkok, Thailand zu Besuch am IBB der PHZ Zug.
Über zwei Stunden diskutierten die ca. 35 Delegierten mit Stephan Huber zu
Fragen der international vergleichenden Bildungsforschung, wobei sie sich
besonders für internationale Trends in der Schulleitungsforschung und Stephan
Hubers Beobachtungen von Unterschieden in der Schul- und Klassenzimmerkultur
zwischen Schulen in Asien und Westeuropa interessierten. Anschliessend reiste
die Gruppe weiter Richtung Genf, um weitere Bildungseinrichtungen in der
Schweiz und Frankreich zu besuchen.




Vortrag „Schulleitung und Personalmanagement“ an der PHZH
Im Rahmen des Symposiums
Personalmanagement im Bildungsbereich 2008 der PH Zürich am 28. Januar
referierte Stephan Huber zum Thema "Personalmanagement - Machbarkeit,
Chancen und Risiken in der Personalführung". Zunächst gab Stephan Huber
einen Überblick über die vielfältigen Aspekte des Personalmanagements mit
ausgewählten Vertiefungen. Dabei wurden Fragen der Machbarkeit in der Praxis
mit internationalen Bezügen aufgezeigt. Daran anschließend diskutierte er
gemeinsam mit den Teilnehmenden Chancen und Risiken und erarbeitete Perspektiven
für den Schweizer Kontext für Bildungspolitik, Schulverwaltung und
Schulmanagementpraxis. Beim Abschlusspodium fasste Stephan Huber zentrale
Themen und Spannungsfelder von Bildungspolitik und Schulpraxis zusammen.
Die PH Zürich organisiert
jährlich dieses Symposium. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Schwerpunkt
„Spannungsfeld Personalführung“ und war sehr gut besucht. Ziel war es, aktuelle
Themen im Spannungsfeld Führung aufzugreifen, Impulse zu geben sowie
theoretische und praxisorientierte Ansätze und Fragen zu diskutieren: Wie
kann/soll/muss Führung in Schulen aussehen? Welche Führungskonzepte sind im
Schulfeld nutzbar? Welche Herausforderungen ergeben sich für die Umsetzung in
der Praxis? Welche Anforderungen stellt die Schule von morgen an die
Führungspersonen von heute? Welche innovativen Perspektiven bieten sich für
Organisationen im Bildungsbereich? Teilnehmende waren VertreterInnen von
Schulbehörden, Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitarbeitende von
Schulverwaltungen, Personalverantwortliche und Führungsverantwortliche in
Bildungsinstitutionen sowie weitere Interessierte.

Forschungstag an der PHZ

Zwischenfazit im Netzwerk Erfurter Schulen II
Die 45 Teilnehmer aus 15 Schulen im Netzwerk Erfurter Schulen II (NES) trafen sich im Mai zu einer eintägigen Veranstaltung in der Walter-Gropius-Schule in Erfurt.
Am Vormittag fand zunächst eine Fortbildung zu den Themen „Teamentwicklung in Schule“ und „Gelingensbedingungen von Kooperation“ statt. Dabei berichteten die Teilnehmer über ihre eigenen Erfahrungen bzgl. der Zusammenarbeit in Teams, identifizierten Stolpersteine und diskutierten Möglichkeiten der Unterstützung von Teamarbeit durch die Schulleitung.
Am Nachmittag zogen sie gemeinsam mit den Initiatoren und Organisatoren, Stephan Huber (Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der PHZ Zug), Hilde Dötsch (Staatliches Schulamt Erfurt) und Nadine Schneider (Zentrum für Lehr-, Lern- und Bildungsforschung der Universität Erfurt) ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit. Die Reflexion der Teilnehmer ergab ein durchweg positives Bild, wobei in erster Linie die offene und angenehme Atmosphäre sowie der intensive Erfahrungsaustausch über die Schulformen hinweg betont wurden. Der Begriff „Netzwerk“ sei nicht mehr nur Titel, sondern mittlerweile real, da gegenseitige Unterstützung und Hilfe tatsächlich stattfinde. Auch von Seiten der Initiatoren und Organisatoren wird diese positive Entwicklung wahrgenommen und weiterhin intensiv gefördert.
Aus der Reflexion ergaben sich auch Hinweise für die zukünftige Gestaltung der Arbeit im Netzwerk und die weitere Optimierung der Organisation. So soll auch weiterhin ein Wechsel zwischen bedarfsorientierter Fortbildung im Plenum und der Arbeit in Arbeitsgruppen stattfinden um auch zukünftig vom Erfahrungsaustausch und dem „Blick über den Tellerrand“ profitieren zu können. Für die Arbeit in den Arbeitsgruppen wünschen sich die Teilnehmer ein besseres Zeitmanagement sowie eine stärkere Ergebnisorientierung. Auch soll in zukünftigen Plenumsveranstaltungen Theorie und Praxis noch stärker verzahnt werden. Die Teilnehmer äußerten zudem den Wunsch nach Besuchen anderer Schulen, die als Beispiele für einen gelungenen Theorie-Praxis-Transfer gelten. Damit erhoffen sich die Teilnehmer wertvolle Hinweise für die Umsetzung in der eigenen schulischen Praxis.

v.l.n.r.: Stephan Huber, Nadine Schneide, Hilde Dötsch

v.l.n.r.: Stephan Huber, Hilde Dötsch, Brita
Bank-Diemar (Schulleiterin der Grundschule "Thomas
Müntzer"), Hartmut Friebel (Schulleiter der SBBS "Walter Gropius" und Gastgeber der NES-Veranstaltungen)

Forschungs- und Entwicklungskolloquium an der PHZ Zug
Beim Forschungs- und
Entwicklungskolloquium an der PHZ Zug im Mai wurden zwei aktuelle Themen aus den
F&E-Instituten der PHZ vorgestellt und diskutiert. Das IBB berichtete über
die Entwicklung des web-basierten Self-Assessments „Kompetenzprofil
Schulmanagement“ (KPSM) und stellte Möglichkeiten der Forschung über das und
mit dem Instrument zur Diskussion. Des Weiteren referierten Prof. Dr. Markus
Furrer und Prof. Dr. Kurt Messmer (ILeL) über ihre Arbeit zum Thema „Konturen und Ansätze
einer Didaktik der Zeitgeschichte“.
Projekt „Leseförderung“ – Ergebnisvorstellung und Vorlage des Berichts in Zürich
Im April schloss das IBB die Evaluation des Pilotprojekts „Leseförderung für den Vorschulbereich“, das vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) zwischen Herbst 2006 und März 2008 durchgeführt wurde, ab. Die Ergebnisse der Evaluation wurden der Projektleitung und Vertretern der das Projekt finanzierenden Drosos-Stiftung vorgestellt.
Hintergrund des Lehrgangs zur Ausbildung als Leseanimatorin oder als Leseanimator (LA) ist, dass Kinder, die schon früh mit Büchern vertraut gemacht werden, denen vorgelesen wird, die selber Geschichten erfinden können und Spaß an Erzähltem und an Sprache erfahren, in der Schule bessere Voraussetzungen für den Erwerb von Lesekompetenzen und einer dauerhaften Beziehung zum Lesen haben. In diesem Sinne beginnt Lesen mit dem Spracherwerb im Austausch mit vertrauten Personen. Aus diesem Grund bot das SIKJM im Herbst 2006 den Pilotlehrgang „Leseförderung für den Vorschulbereich“ an. Der Lehrgang soll die Absolventinnen und Absolventen befähigen, einerseits animatorische Veranstaltungen mit Kindern von 2 bis 6 Jahren durchzuführen und andererseits deren Betreuungspersonen anzuleiten, wie ein lesefreundliches Klima erreicht werden kann (www.sikjm.ch).

Workshop zum Projekt „Veränderungsprozesse in Schulen und die Rolle von Schulleitung“
Am 25. und 26. April 2008 fand in Zug ein weiterer Workshop zum Projekt „Veränderungsprozesse an Schulen und die Rolle der Schulleitung“ statt.
Ziel des Projekts ist zu eruieren, welche Veränderungen in Schulen stattfinden, wie sie wahrgenommen werden und welche Rolle dabei die Schulleitung einnimmt. In einem explorativen Verfahren mit einem mixed-method-Design und unter Einbeziehung multipler Perspektiven soll der Komplexität von Schule Rechnung getragen werden.
Am ersten Tag des Workshops wurden alle Ergebnisse vorgestellt, die aufgrund einer ersten quantitativ ausgerichteten Phase des Projekts (Befragung von Lehrkräften und SchulleiterInnen von 15 allgemeinbildenden Schulen in Berlin mittels eines standardisierten Fragebogens) hervorgehen. Zum ersten Mal wurden auch jene Ergebnisse präsentiert, die die Wahrnehmung der Schulleitung und der Schule im Allgemeinen betreffen. Dazu gehören sowohl verbale als auch bildliche Beschreibungen, mit denen die befragten Lehrpersonen ihre Meinung über die Schule oder ihre/n SchulleiterIn zum Ausdruck bringen konnten.
Am zweiten Tag des Workshops wurde das Ziel verfolgt, durch die Zusammenführung von den Ergebnissen aus der ersten Phase des Projekts die untersuchten Schulen nach Typen zu ordnen. Dabei wurde ersichtlich, dass es bestimmte Schulen gibt, die als besonders interessant erscheinen, da sie sich bezüglich ihrer Merkmalsausprägungen deutlich von anderen unterscheiden. Die Typologisierung der Schulen nach Merkmalsausprägungen ermöglicht eine gezielte Auswahl von bis zu fünf Schulen, die in einer zweiten qualitativ ausgerichteten Phase des Projekts (ab Herbst 2008) in Interviews genauer untersucht werden.


Besuch von Prof. Dr. Hans Günter Rolff am IBB
Prof. Dr. Hans-Günter Rolff ist emeritierter Professor am 1973 von ihm gegründeten "Institut für Schulentwicklungsforschung" der Technischen Universität Dortmund. 2005 gründete er die "Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte". Prof. Rolff beschäftigt sich hauptsächlich mit Schulentwicklung und Schulentwicklungsforschung. Er arbeitet seit Jahren in der Lehrer-, Schulleiter- und Schulaufsichtsfortbildung und begleitet Einzelschulen und Schulsysteme im In- und Ausland bei Projekten der Schul- und Entwicklungsforschung sowie Schulbehörden auf dem Weg der Organisationsentwicklung. Prof. Rolff ist Mitbegründer der Zeitschrift "Schulmanagement". Themen seiner Veröffentlichungen sind u.a.: Sozialisation, Bildungschancen, Kindheit im Wandel, Schulentwicklung, Schulforschung, Neue Technologien, Organisationsentwicklung, Unterrichtsentwicklung, Schulautonomie sowie Schulprogramme und Schulentwicklungsberatung.
Während seines Besuchs am IBB informierte er sich über die laufenden Forschungsprojekte und brachte seine Expertise ein. Darüber hinaus wurde die weitere Zusammenarbeit geplant.

IBB als Kooperationspartner für den MAS Schulmangement
Der MAS Schulmanagement hat zum Ziel, hochwertig qualifizierte Fachleute für das Leiten und Entwickeln von Bildungsorganisationen auszubilden. Das modular aufgebaute Studienangebot beinhaltet den Zertifikatslehrgang CAS in Schulmanagement, Spezialisierungsmodule und das MAS-Integrationsmodul. Der MAS Schulmanagement leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung im Bereich der Schulleitung und Schulentwicklung.
Der modular aufgebaute Studiengang eröffnet individuelle Aus- und Weiterbildungsoptionen und gestufte Abschlüsse. Der Studiengang richtet sich an:
- Schulleiterinnen und Schulleiter (in Volksschulen, Gymnasien, Berufsschulen; Leitungspersonen staatlicher oder privater Schulen),
- Mitglieder der Schulleitung wie Teamleitungen, Schulhausleitungen, stellvertretende Schulleitungen, Stufenleitungen,
- Leiterinnen/Leiter von Schuldiensten oder Fachstellen,
- für eine Leitungsfunktion designierte (Lehr-) Personen,
- Lehrpersonen mit Spezialfunktionen: Qualitäts- und Weiterbildungsbeauftragte, Verantwortliche für interne Evaluation, für Öffentlichkeitsarbeit, Mediation usw., Projektleitungen, Steuergruppenleitungen, Mentorinnen/Mentoren,
- Lehrpersonen, die an einer Laufbahn als Schulleiterin oder Schulleiter interessiert sind,
- Leitungspersonen sozialpädagogischer Institutionen,
- Beratungspersonen im Bildungsbereich, die Schulen und Schulleitungen in ihrer Entwicklung professionell unterstützen,
- an Personen, die in der Bildungsverwaltung tätig sind oder eine solche Tätigkeit anstreben.
Der MAS Schulmanagement der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz ist ein Kooperationsangebot folgender Institutionen:
PHZ Luzern
Weiterbildung und Zusatzausbildungen WBZA
Sentimatt 1, CH-6003 Luzern
www.wbza.luzern.phz.ch
PHZ Zug
Institut für Bildungsmanagement und
Bildungsökonomie IBB
Zugerbergstrasse 3, CH-6300 Zug
www.bildungsmanagement.net
aeB Schweiz
Kasernenplatz 1, CH-6000 Luzern 7
www.aeb.ch
Nähere Informationen zum MAS Schulmanagement unter: http://www.wbza.luzern.phz.ch/content.php?link=319188137893.htm
Weitere Materialien können hier heruntergeladen werden:

„Personalentwicklung als Führungsaufgabe“ – Vortrag in der Zentralschweiz
Im April referierte Stephan Huber an der PHZ Luzern vor Schulleitungen aus der Zentralschweiz zum Thema „Personalentwicklung als Führungsaufgabe: Weiterbildung initiieren und steuern“.
Mitwirkung an der Abschlusstagung der OECD in Kopenhagen

Stephan Huber wirkte an der Abschlusstagung der OECD zum Projekt "Improving School Leadership" am 14. und 15. April in Kopenhagen mit. Er hielt ein Referat mit dem Titel "Developing skills for effective school leadership" und debattierte bei der Podiumsdiskussion mit.
Stephan Huber ist als internationaler Experte (nicht als Ländervertreter) an diesem Projekt als Mitglied des Gesamtteams und "Rapporteur" für den Englandbericht beteiligt, in dem der "Systems leadership"-Ansatz fokussiert wird. Dieses Projekt ist Teil der "Case Studies", die wiederum ein Teilprojekt von "Improving School Leadership" sind.
Mit dem Projekt untersucht die OECD internationale Modelle von Schulleitung. Ziel des OECD-Projekts ist es, der Bildungspolitik forschungsbasierte Analysen und Empfehlungen zur Verfügung zu stellen, wie pädagogische Führung von Schulen wirksam unterstützt werden kann, welche Rahmenbedingungen sie braucht und welche Konzepte am effektivsten sind, damit Schulen ihren Bildungsauftrag erfüllen können. Nähere Informationen gibt der Informationskasten unten.


Eidgenössische Jugendbefragungen, Kernindikatoren ch-X: Fokusgruppenpretests durchgeführt
Im Rahmen der
Instrumententwicklung der replikativen Jugendstudie ch-X (Trendanalyse) wurden drei Fokusgruppenpretests durchgeführt.
Mitglieder der Befragungspopulation haben in einer Gruppenbefragung bezüglich
ausgewählter Items (deutsch, französisch und italienisch) ein Feedback gegeben.
Hauptvortrag und Workshop zum Sächsischen Schulentwicklungs-Symposium
Beim Sächsischen
Schulentwicklungs- Symposium „Schulleiter als Beruf“ in Meißen hielt Stephan
Huber den Eröffnungsvortrag zu "Anforderungen an Schulleitungen im
internationalen Vergleich: Führung und Management einer selbstständigen Schule"
und leitete einen Workshop zum Thema "Schulleiterinnen und Schuleiter als
multifunktionale Wunderwesen? Kooperation in der Schule und kooperative
Führung“.
Workshop am IBB: theoretische und empirische Befunde zum Thema Beratung
Im Rahmen eines mehrtägigen
Workshops wurden theoretische und empirische Forschungsbefunde zu Beratung
allgemein und zu Beratung im schulischen Kontext im Speziellen vorgestellt und
diskutiert. Stephan Huber entwickelte ein Modell zur Differenzierung der
verschiedenen Beratungskontexte und –formate im schulischen Kontext.
Netzwerktagung der Verantwortlichen im Bereich Schulleitung der Fortbildungsinstitute der deutschen Bundesländer
Im Rahmen der Netzwerktagung
der Verantwortlichen im Bereich Schulleitung der Fortbildungsinstitute der deutschen
Bundesländer im April in Meißen referierte Stephan Huber zu aktuellen
Herausforderungen in der Schulleitungsqualifizierung in den deutschen
Bundesländern.
Teilnahme an der Konsensuskonferenz „Qualitative Sozialforschung“

Im April nahm Carmen Baumeler an der von der Schweizerischen Akademie
für Geistes- und Sozialwissenschaften organisierten Konsensuskonferenz
„Qualitative Sozialforschung“ in Konolfingen/Bern teil.
Ziel der Tagung war es, die qualitative Sozialforschung in der Schweiz
zu stärken. Dazu wurden Leitfäden zu den Themen „Argumentatorium für
Qualitative Sozialforschung“, „Güte- und Qualitätsstandards in der Qualitativen
Sozialforschung“ und „Richtlinien für die Ausbildung in qualitativen Methoden“
ausgearbeitet.
Schulleitungsqualifizierung in Sachsen
Seit
Herbst 2007 wird die schulische Führungskräftefortbildung des Freistaats
Sachsen durch das IBB wissenschaftlich beraten und begleitet. Derzeit wird an
verschiedenen konzeptionellen Teilbereichen gearbeitet:
1.
Stephan Huber übernahm die Leitung und
Moderation der Arbeitsgruppe „Anforderungsprofil schulische Führungskraft“,
deren erstes Ergebnis eine Beschreibung zu „Ziele und Funktion von
Schulleitungshandeln“ im Sinne eines Leitbilds ist.
2.
Zusammen mit dem Sächsischen Bildungsinstitut (SBI) ist Stephan Huber eingebunden
in die Entwicklung der „Konzeption zur
Qualifizierung schulischer Führungskräfte in Sachsen“. Derzeit erfolgt die redaktionelle Endbearbeitung.
3.
Im Rahmen einer weiteren Arbeitsgruppe werden die Machbarkeit der Umsetzung der
Qualifizierungskonzeption geprüft und wichtige Eckpunkte für eine gelingende
Umsetzung erarbeitet.
Forschungsaufenthalt an der University of Washington in Seattle
Bei dem kurzen Forschungsaufenthalt
von Stephan Huber an der University of Washington fanden intensive Gespräche zu
diversen Forschungsvorhaben und -projekten statt, u.a. zum Thema „Governance und Leadership“.
An der University of Washington
läuft derzeit ein überaus interessantes Forschungsprojekt zu Schulleitung. Eine
Kurzbeschreibung und weitere Informationen sind zu finden unter:
www.wallacefoundation.org/GrantsPrograms/FocusAreasPrograms/EducationLeadership/ oder http://depts.washington.edu/ctpmail/Descriptions.html
Teilnahme an der AERA in New York
Stephan Huber nahm im März an der Konferenz der American Educational
Research Association (AERA) mit dem Titel „Research on
Schools, Neighborhoods, and Communities: Toward Civic Responsibility“ in
New York
teil.
Stephan Huber war von 2006 bis 2008 Chair des International Committees
der Division A (Administration, Organization and Leadership: International
Committee Interactive Symposium).

Teilnahme an der DGfE Jahrestagung in Dresden

Mit dem Titel „Kulturen der Bildung“ fand der 21. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Dresden statt. An den ca. 150 Veranstaltungen nahmen über 2.000 Personen teil. Der Kongress machte deutlich, dass es keinen einheitlichen Kulturbegriff, sondern unterschiedliche und manchmal widersprüchliche Facetten von Kultur und Bildung in einer pluralen Gesellschaft gibt, z.B. Alltags- und Jugendkulturen, Lernkulturen oder der Kultur einer Schule, einer Organisation, eines Unternehmens. Neben kulturellen Faktoren bestimmen heute vor allem sozialstrukturelle und ökonomische Faktoren das Bildungsgeschehen. Der Kongress stellte damit auch die Frage nach der Bedeutung kulturtheoretischer Ansätze in der Erziehungswissenschaft. Stehen hier Kultur(en) oder Sozialstruktur(en) im Zentrum? Werden Erziehung und Bildung durch kulturelle oder durch sozioökonomische Faktoren bestimmt? Wäre es angemessener, mit zwei konkurrierenden oder einander womöglich ergänzenden Erklärungsmustern zu arbeiten?


Durchführung des 1. Akademie Studienkollegs der Stiftung der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Bosch Stiftung und weiteren Partnern
Mit dem Studienkolleg sollen Lehramtsstudierende gefördert werden, und zwar aus dem Wissen heraus, dass Lehrkräfte die Schlüsselpersonen für das Gelingen von Schule, für ihre Qualität und Entwicklung sind dazu eines hohen Maßes an Professionalisierung brauchen.
Ein fünftägiges Seminar sollte der ausgewählten Gruppe Studierender den Austausch mit anderen zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern über Schulart- und Fächergrenzen hinweg und mit Wissenschaftlern, erfahrenen Schulpraktikern sowie Persönlichkeiten aus anderen gesellschaftlichen Bereichen ermöglichen und einen "weiteren Blick" für gesellschaftliche Parameter und Veränderungen fördern.
Stephan Huber stellte den Studierenden aktuelle Forschungsergebnisse aus der Schulforschung vor und trat zusammen mit Frederick Ahlgrimm und Sigrid Hader-Popp mit ihnen in einen intensiven Dialog ein, in dem die Bandbreite dessen, was zum Lernen gehört - vom Lernen einzelner Individuen bis hin zum Lernen ganzer Organisationen - bearbeitet wurde.
Das Studienkolleg – Begabtenförderung für Lehramtsstudierende fördert angehende Lehrerinnen und Lehrer. Nähere Informationen unter: http://www.sdw.org/studienkolleg/ sowie
http://www.sdw.org/fileadmin/files/downloads/studienkolleg/Studienkolleg_Faltblatt_01.pdf
Skiausflug der PHZ - "Das muss auch mal sein..."
Im Februar unternahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHZ Zug zusammen einen Skiausflug nach Hoch-Ybrig. 


Präsentation des Projekts „Eidgenössische Jugendbefragungen, Kernindikatoren ch-X“ vor Wissenschaftlichem Beirat
Im Februar präsentierten Stephan Huber und Carmen Baumeler den derzeitigen Stand des Projekts „Eidgenössische Jugendbefragungen, Kernindikatoren ch-X“ vor dem Wissenschaftlichen Beirat der ch-X in Bern. Diskutiert wurde insbesondere die dreistufige Pretestphase des replikativen Surveys.

Informationsveranstaltung zum MAS Schulmanagement der PHZ
An der PHZ wurde in Kooperation mit der aeB am 20. Februar eine erste Informationsveranstaltung zum neu konzipierten MAS Schulmanagement durchgeführt, die auf große Resonanz stieß.
Die Programmleitung, Prof. Dr. Stephan Huber (IBB PHZ), Dr. Silvio Herzog (WBZA PHZ Luzern) und Thomas Birri (Geschäftsleitung aeB Schweiz), sowie die Studienleitung, Martin Riesen (PHZ Luzern LWBZ), informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Nähere Informationen zum MAS Schulmanagement unter: http://www.wbza.luzern.phz.ch/content.php?link=319188137893.htm
Weitere Materialien können hier heruntergeladen werden:
Workshop im Forschungsprojekt „Tätigkeits-, Anforderungs- und Belastungsstudien bei Schulleitungen“
Zusammen mit Dr. Susan Gniechwitz wurde ein kurzer Workshop zum Forschungsprojekt Tätigkeits-, Anforderungs- und Belastungsstudien bei Schulleitungen (TABS) durchgeführt.


Referat zu „Organisationsethnographie“ am Soziologischen Institut der Universität Luzern
Carmen Baumeler stellte in einem Referat mit dem Titel „Organisationsethnographie“ die Möglichkeiten und blinden Flecken dieses methodischen Zugangs vor Studierenden der Veranstaltung „Empirische Sozialforschung II“ der Universität Luzern vor.
Herausgebertreffen von PraxisWissen SchulLeitung Im Februar fand ein Herausgebertreffen des Loseblattwerks und Online-Angebots „PraxisWissen SchulLeitung: Basiswissen und Arbeitshilfen zu den zentralen Handlungsfeldern der Schulleitung“ statt. Im Rahmen des Treffens wurde Prof. Dr. Heinz Rosenbusch aus dem Herausgeberkreis verabschiedet. Der Verlag sowie die Mitherausgeber drückten ihren herzlichen Dank für die langjährige Mitwirkung als Gründungsherausgeber aus. Heinz Rosenbusch ist Nestor der Schulleitungsforschung in Deutschland und Garant für wissenschaftliche Fundierung und schulpraktische Nähe.

v.l.: H. Rosenbusch, B. Stock, C. Kloft, G. Böhnlein

v.l.: H. Sassenscheidt, A. Bartz, H. Rosenbusch, S. Huber

Besuch eines Vertreters der Bertelsmann Stiftung am IBB

Gerhard Schreier von der Bertelsmann Stiftung besuchte das IBB, um sich über die Arbeit des IBB allgemein und im Speziellen über die Bearbeitung der Expertise zu Schulleitung mit dem Titel „Führungskräfteentwicklung im Schulwesen: Professionalisierungsbedarf von Schulleitungen infolge zunehmender Eigenverantwortung von Schulen“ zu informieren.
Netzwerk Erfurter Schulen – Veranstaltungen im Januar
Im Januar fanden im Rahmen des Netzwerks Erfurter Schulen II (NES II) verschiedene Veranstaltungen statt.
Treffen der Arbeitsgruppe „Teamentwicklung“
Gemeinsam mit den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe „Teamentwicklung“ erarbeitete Stephan Huber bei diesem zweistündigen Treffen verschiedene Gelingensbedingungen von Kooperation schulischer Akteure. Dabei wurden auch Möglichkeiten der Steuerung von institutionellen, personellen und organisationskulturellen Gelingensbedingungen, beispielsweise durch die Schulleitung oder die Steuergruppe, diskutiert.
Treffen der Arbeitsgruppe „Leitbild – Schulprofil – Schulprogramm“
Im Rahmen des ca. zweistündigen Arbeitsgruppentreffens zum Thema „Leitbild – Schulprofil – Schulprogramm“ erfolgte eine Klärung und Abgrenzung der oftmals synonym verwendeten Begriffe. Stephan Huber stellte den Teilnehmenden dazu verschiedene wissenschaftliche Literatur und Materialien aus der Praxis vor.
Treffen im Plenum zum Thema „Eigenverantwortliche Schule in Thüringen“
Neben den Berichten aus den Arbeitsgruppen und der Planung der weiteren Arbeit stellte Hilde Dötsch, Staatliches Schulamt Erfurt, das Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule (EVAS) in Thüringen vor. Unter den Teilnehmenden fanden sich Schulen, die im Rahmen der EVAS bereits das Expertenteam zur Fremdevaluation zu Gast hatten. Diese berichteten über ihre Erfahrungen mit den Evaluatoren.
Kaminabend mit Staatssekretär Kjell Eberhardt und Wilfried Hegen vom Thüringer Kultusministerium
Kjell Eberhardt, Staatssekretär im Thüringer Kultusministerium, und Wilfried Hegen, Leiter der Abteilung 3 Allgemeinbildende und Berufsbildende Schulen im Thüringer Kultusministerium, waren zu Gast beim Kaminabend im Netzwerk Erfurter Schulen. Staatssekretär Eberhardt berichtete zunächst über die aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen in Thüringen, beispielsweise die demographische Entwicklung in Thüringen, die Umstrukturierung des schulischen Unterstützungssystems, die Führungskräfteentwicklung oder das neue Lehrerbildungsgesetz. Im Anschluss waren die rund 25 Teilnehmenden eingeladen, Fragen zu stellen bzw. Anregungen zu geben. Hier stand vor allem das Entwicklungsvorhaben „Eigenverantwortliche Schule“ im Mittelpunkt des Interesses. Trotz der regen Diskussionen und mitunter kritischen Hinweise der Teilnehmenden herrschte eine angenehme Atmosphäre vor dem knisternden Kaminfeuer.

Bericht vom Projekt „Kosten Lehrerbildung in der Zentralschweiz“ vorgelegt
Abgeschlossen werden konnte
das Projekt zur Ermittlung der Kosten der Weiterbildung und Zusatzausbildung
für Lehrpersonen der Volksschule in den Zentralschweizer Kantonen Luzern, Uri,
Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug für das Haushaltsjahr 2005.
Jeder der sechs Zentralschweizer
Kantone hat ein individuelles Konzept für die WB/ZA. Dies gilt sowohl für die
Kursangebote als auch für die Finanzierung der Kurse. In allen Kantonen wirken
sowohl der Kanton als auch die Gemeinden als Kostenträger. Auch die
Lehrpersonen selbst tragen Kosten.
Nun wurde der Schlussbericht
für den Direktor der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz vorgelegt und in
Präsentationen in verschiedenen Gremien, u.a. der Direktionskonferenz, vorgestellt.
Workshop zum Forschungsprojekt „Veränderungsprozesse in der Schule und die Rolle der Schulleitung“
Im Forschungsprojekt „Veränderungsprozesse
in der Schule und die Rolle der Schulleitung“ fand Ende Januar ein dreitägiger
Workshop statt. Arbeitsphasen im
gesamten Projektteam, in Kleingruppen, im Tandem oder allein wechselten sich
ab. Auf dem Programm stand unter anderem
die Präsentation der Ergebnisse der 1. Projektphase sowie die Planung und Koordination der weiteren Arbeit.
Präsentation des Projekts „Eidgenössische Jugendbefragungen, Kernindikatoren ch-X“ vor der Außerparlamentarischen Kommission
Mitwirkung an der Schulleiterausbildung der PHZ Zürich
Im Rahmen des Moduls 1 der
Schulleitungsausbildung im Kanton Zürich referierte Stephan Huber zu aktuellen
Ergebnissen der Schulleitungsforschung sowie zur Komplexität im
Schulleitungshandeln.
Teilnahme an EDK Konferenz "Bilanzierung der Pädagogischen Hochschulen"
An der die Bilanztagung der
EDK und der COHEP zu "Tertiarisierung der Lehrerinnen- und
Lehrerbildung" nahm Stephan Huber im Januar teil. Nach einem Rückblick
über die Entwicklungen wurden aktuelle bildungspolitische Themen thematisiert.
In Arbeitsgruppen wurden PH-leistungsauftragsbezogene Aufgabenfelder, wie
Forschung und Entwicklung, Ausbildung, Weiterbildung, Dienstleistung vertieft
diskutiert. Der Präsident der COHEP, Prof. Dr. Willi Stadelmann, Direktor der
Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, fasste die Bilanz zusammen und
skizzierte künftige Entwicklungsschritte.
2007
Weihnachtsfeier des IBB und die besten Wünsche für die Weihnachtszeit und das neue Jahr Zum Jahresabschluss trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IBB zu einer gemütlichen und lustigen Weihnachtsfeier mit Nachtessen.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen, Kooperationspartnern und Auftraggebern eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Ringvorlesung an der PHZ Luzern
Im Rahmen der Ringvorlesung „Schule als Institution – Perspektiven einer Soziologie der Bildung und Erziehung“ der PHZ Luzern sprach Stephan Huber in seiner Vorlesung im Dezember zum Thema „Schulqualität, Schulentwicklung, Schulmanagement - Überblick über internationale Forschung und Erfahrungen“. Weitere Referenten in der Ringvorlesung waren u. a. Prof. Dr. Helmut Fend (Universität Zürich) zum Thema „Das ‚große Ganze’ des Bildungswesens verstehen - Zur Bedeutung institutioneller Kompetenz für die Lehrperson“ und Prof. Dr. Rolf Arnold (Universität Kaiserslautern) zu „Ich lerne, also bin ich. Eine systemisch konstruktivistische Didaktik“.
Forschungsaufenthalt an der University of Manchester
Bei dem kurzen Forschungsaufenthalt
von Stephan Huber an der University of Washington fanden intensive Gespräche zu
diversen Forschungsvorhaben und -projekten statt, u.a. zum Thema „Governance und Leadership“.
An der University of
Washington läuft derzeit ein überaus interessantes Forschungsprojekt zu
Schulleitung. Eine Kurzbeschreibung und weitere Informationen sind zu finden
unter: http://www.wallacefoundation.org/GrantsProgr